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Zümi



 
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melanie
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Anmeldungsdatum: 04.01.2010
Beiträge: 441

BeitragVerfasst am: 10.10.2018, 11:14    Titel: Zümi Antworten mit Zitat

HILFE FÜR ZÜMI

Wenn Sie Zümi mit einer Spende unterstützen möchten, spenden Sie bitte auf unser Vereinskonto:

CoSeNot e.V.
Sparkasse Nienburg
Konto 361 662 47
Blz. 256 501 06

BIC: NOLADE21NIB
IBAN DE74 256501060036166247

Betreff: Zümi´s Tierarztkosten

Wir bedanken uns recht herzlich im Namen von Zümi bei allen Spendern!

Hallo! Ich bin Zümi, ein hübscher roter Cockerrüde und sechs Jahre alt. Ich möchte mich euch kurz vorstellen.



Ich bin in Ungarn geboren und aufgewachsen und alles lief am Anfang eigentlich verhältnismäßig gut für mich. Ich hatte ein Zuhause gefunden und war versorgt. Irgendwann entschied aber wohl meine alte Familie, dass sie mich nicht mehr im Rudel haben wollten und ich musste mich dann auf der Straße durchschlagen. Ab da lief es dann gar nicht mehr so toll!

Was ich falsch gemacht habe, weiß ich leider nicht. Ich wurde aber von meinem Rudel weggeschickt. Seinen Lebensunterhalt in Ungarn auf der Straße zu verdienen ist echt schwer und du musst immer aufpassen, dass dich die Hundefänger nicht kriegen. Einmal war ich ein wenig unaufmerksam und dann hatten sie mich doch. Da ich gechipt war informierten sie mein altes Herrchen, aber der wollte mich nicht mehr zurück. Also haben sie mich in eine Tötungsstation gesteckt.

Zum Glück entdeckte mich dort eine liebe Frau, die Hunde wie mich von dort rettet, und nahm mich in ihr privates Tierheim mit. Da ich in Ungarn keine Zukunft habe, kam ich Anfang Juli nach Deutschland. Das hätte schön werden können, aber zeitgleich mit meinem „Umzug“ hatte ich schon wieder Pech: Eine hinterhältige Neuromuskuläreerkrankung schlug zu.

Noch bevor ich mich meiner Pflegefamilie, in der ich untergekommen bin, richtig vorstellen konnte, konnte ich wegen meiner Krankheit schon nicht mehr stehen, laufen oder sitzen.



Ich besuche seit drei Wochen mehrmals wöchentlich Tierärzte und -kliniken. Es wurde mit mir schon viel gemacht: Röntgen, CT, großes Blutbild, Liquoruntersuchung und vieles mehr. Inzwischen konnten die Ärzte eine Diagnose stellen…Polyradikulonneuritis.



Zum Glück ist meine Prognose gut. Es ist allerdings ein sehr langer Weg und ich muss noch ganz viele Wochen durchhalten und tapfer sein. Meine Pflegeeltern kümmern sich rund um die Uhr um mich. Ich werde laufend umgelagert (ich kann mich ja selbst nicht drehen) und habe wegen der Hitze jetzt zwei Kühlmatten.



Ich bekomme meine Tabletten und Massagen, darf nur unter Aufsicht essen und trinken und auch wenn ich mich im Moment nicht selbst bewegen kann sorgt meine Pflegefamilie dafür dass ich an allem teilhabe. Sie haben sogar einen geländetauglichen Pet Trailer für mich gekauft damit ich bei der Rudelbespaßung dabei sein kann.



Ich werde wirklich gut gepflegt, damit ich meine Chance nutzen kann. Aber neben sehr viel Zeit kosten meine Behandlungen auch sehr, sehr viel Geld. Bis jetzt schlagen die Untersuchungen und Medikamente schon mit über 1.800 Euro zu Buche. Und ich brauche noch ganz viel Physiotherapie.

Vielleicht hast du, der du meine Geschichte jetzt kennst, ein paar Euro übrig, die du für mich spenden kannst? Ich hoffe, dass ich in einigen Monaten wieder vollständig genesen bin und würde mich sehr freuen, wenn ich wieder herumtollen kann. Vielleicht kannst du mir ja dabei helfen? Es muss nicht viel sein, auch kleinere Beträge helfen schon. Viele kleine Beträge können Großes bewirken, denn die Kosten für die Medikamente die mir die Nervenschmerzen erträglicher machen und die Physiotherapie sind erheblich.



Viele liebe Grüße aus dem Krankenbett von eurem Zümi.


Zuletzt bearbeitet von melanie am 10.10.2018, 11:22, insgesamt einmal bearbeitet
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melanie
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Anmeldungsdatum: 04.01.2010
Beiträge: 441

BeitragVerfasst am: 10.10.2018, 11:16    Titel: Antworten mit Zitat

Aktuelles von Zümi, 29.07.2018
Hallo zusammen, da draußen vor dem PC!

Es hat mich sehr gefreut, dass es scheinbar doch viele, viele Leute gibt, die sich für mich interessieren. Und völlig überrascht haben mich die vielen Spenden, die für mich gekommen sind. Es sind inzwischen schon über 2000 Euro! Vielen lieben Dank von mir an alle, die sich für meine Geschichte interessieren und die an mich denken und mir helfen wollen!

Da möchte ich mich bei euch allen bedanken und euch kurz berichten, wie es mit mir weiter gegangen ist:

Es geht mir ein wenig besser. Ich kann mich selbst ohne Hilfe auf den Rücken und auch auf die andere Seite drehen. Sitzen, aufstehen oder gar gehen kann ich aber noch nicht. Der Doktor hat gesagt, dass das bei meiner Erkrankung länger dauert und man sehr viel Geduld braucht. Meine Genesung ist leider kein Kurzstreckenlauf sondern eher ein Halb-Marathon. Ich gebe mir aber große Mühe und werde das durchhalten.



Wie euch bestimmt auch macht mir die Hitze schon ein wenig zu schaffen. Ich kann ja nicht aufstehen und zu einem Trinkbrunnen gehen. Leider bleibt mir dann nur, jemanden aus meiner Pflegefamilie zu rufen und ihnen mitzuteilen, dass ich Durst habe. Wenn ich mein Geschäft machen muss, ist das genauso. Richtig laut rufen kann ich nicht. Es ist eher so, als wenn ich heiser wäre. Das gehört auch zu meiner Erkrankung, meint der Doktor.



Inzwischen verstehen mich meine Pflegeeltern aber schon super gut. Sie sind zum Glück ziemlich aufmerksam, so dass ich nicht lange rufen muss. Insgesamt konnte ich mit dem Abrichten meiner Menschen bereits große Fortschritte machen. Auch nachts klappt inzwischen alles reibungslos. Es werden mir auch deutlich nach Mitternacht Getränke serviert oder eine Gartenrunde wird mit mir gedreht, wenn ich mich melde. Ich bin glücklicherweise bei sehr gelehrigen Pflegern untergekommen.

Damit es mir nicht langweilig wird, habe ich ja jetzt mein Zümel-Mobil, in dem ich kleine Ausflüge machen kann. Das ist wirklich toll und so kann ich dabei sein wenn das Rudel on Tour geht.

Hi…hi… aber ich glaube das Rudel musste da mehr lernen als ich. Ich habe nämlich genau beobachtet dass der ein oder andere Cocker brav mein Zümel-Mobil an der Leine begleiten muss. Ob sie meine persönliche Security sind? Ich weiß es nicht! Aber auf jeden Fall machen sie das schon sehr gut und kümmern sich auch sonst um mich.



Und den Garten kann ich mit dem Zümel-Mobil auch besser erkunden. Ab und zu schaue ich Dog-TV im Schatten der Bäume, sehe was die Vögel so treiben, höre es im Teich plätschern oder schaue mir die Leute und andere Hunde (!) an, die in der Nähe der Gartenpforte vorbei kommen.

Mein ständiger Begleiter ist meine Zümel-Eule geworden. Sie ist immer an meiner Seite und leistet mir 24 Stunden am Tag Gesellschaft, egal wo ich gerade bin. Und manchmal quitscht sie sogar, da wundere ich mich dann immer. Ich habe ihr doch nichts getan!?

Die anderen Cocker kommen auch immer wieder bei mir vorbei und schauen. Für sie bin ich aber ziemlich langweilig, glaube ich, weil mein Wusel-Faktor doch deutlich niedriger ist, als der vom Rest des Rudels. Ich freue mich schon auf den Tag, an dem ich mit ihnen mitrennen kann. Schön schauen werden sie dann!!

Für heute sendet euch wieder ganz liebe Grüße aus dem Krankenbett



Euer Zümi


Zuletzt bearbeitet von melanie am 10.10.2018, 11:19, insgesamt einmal bearbeitet
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melanie
Administrator



Anmeldungsdatum: 04.01.2010
Beiträge: 441

BeitragVerfasst am: 10.10.2018, 11:16    Titel: Antworten mit Zitat

Aktuelles 12.08.2018
Hallo da draußen im www!

Ich melde mich mal wieder, um allen, die sich für mich interessieren, Neuigkeiten zu berichten.
Aufstehen, sitzen und laufen kann ich leider immer noch nicht – das wird noch etwas dauern, bis das alles wieder klappt. Aber ich bin ausdauernd und mache gut mit, sagen alle. Von der Seite auf den Rücken drehen und manchmal zur anderen Seite und zurück geht immer besser und auch auf den Bauch drehen hat sich schon ein wenig gebessert. Ich brauche dabei noch Unterstützung, aber es wird langsam. Auch meine Stimme ist seit ein paar Tagen etwas kräftiger. Richtig laut rufen kann ich noch nicht, aber schon etwas lauter, als die ganze Zeit.
Ich hatte diese Woche meinen ersten Termin mit meiner Physiotherapeutin. Das war ziemlich aufregend und auch anstrengend!! Die Physiotherapeutin war sehr zufrieden, dass ich über die ganze Zeit (mittlerweile sind es 6 Wochen) gut beweglich gehalten wurde. An meinen Zehen und Pfoten bin ich noch sehr empfindlich. Das hat ganz schön geautscht!
Sie haben mich dort auf ein riesiges Noppenkissen gelegt. Das war vielleicht merkwürdig, da drauf zu liegen! Aber schaut selbst, dann könnt ihr euch bestimmt gut vorstellen, wie komisch das ist, dort oben zu liegen.



Nächste Woche geht es wieder hin. Bis dahin soll ich meine Übungen weiterhin 2 x täglich machen und auch möglichst oft auf dem Bauch liegen. Und zwei mal täglich Magnetfeldtherapie kommt hinzu. Aber das Magnetfeld-Dingsdabums ist entspannt. Da liege ich ganz gemütlich und lasse es mir gut gehen.



Pflegefrauchen schleppt mich auch immer in so ein großes Wasser, was ja bei diesen Temperaturen sehr angenehm ist. Allerdings hat sie das für mich gemütliche Schwimmbrett (auf dem ich sooo schön chillen konnte) gegen eine Schwimmweste ausgetauscht. Sie sagt das sei effektiver für den Muskelaufbau und die Physiotherapeutin hat ihr auch noch recht gegeben. Ich habe es genau gehört! Jetzt muss ich mich im Wasser viel mehr bewegen. Eigentlich gefällt mir das ja auch ganz gut, weil ich im Wasser jetzt besser „laufen kann“. Heute bin ich aber etwas schlapp und so ist das „Im-Wasser-Laufen-Program“ gestrichen worden. Stattdessen waren wir wieder mit meinem Zümel-Mobil unterwegs.Das ist total aufregend, weil ich von meinem Mobil aus ja alles gut sehen und noch viel mehr erschnuffeln kann. Meine Freunde hier finden es zwar komisch, dass ich immer da drin liege und nicht mit ihnen im Gelände stöbere, aber sie kommen immer wieder mal zu mir um zu berichten, was sie da alles entdecken. Nach dem Ausflug bin ich ganz schön geschafft.

Mit wieder vielen lieben Grüßen aus seinem Zümel-Mobil verabschiedet sich von euch für heute
Euer Zümi

PS: Ach ja…Fellpflege. Das wollte ich noch erzählen. Bisher haben sich meine Pflegeeltern die ganze Zeit alleine darum gekümmert. Aber diese Woche konnte ich sie schon ein paar mal unterstützen und habe meine Vorderpfoten alleine abgeknabbert.
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Pflegestelle




Anmeldungsdatum: 05.01.2010
Beiträge: 3214

BeitragVerfasst am: 10.10.2018, 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Aktuelles vom 22.08.2018

Hallo ihr lieben Leute,
mir geht es den Umständen entsprechend gut, auch wenn ich seit dem letzten Eintrag hier zwischenzeitlich etwas „bewegungsunfreudig“ im Rahmen meiner Möglichkeiten war.
Der Neurologe hatte meine Pflegeeltern ja vorgewarnt dass es in der Akutphase auch noch mal einen Rückschritt (wieder bis zur vollständigen Lähmung) geben kann. Wenn das dieser Rückschritt war bin ich allerdings gut bei weg gekommen.

Diese Woche bin ich wieder besser drauf. Vielleicht liegt es daran dass sich mein Pflegepersonal am vergangenen Wochenende verdreifacht hat Smilie oder am Magnetfeld, mglw. an der Beharrlichkeit meines Pflegepersonals mich mit Physio und schwimmen fit zu halten. Und ständig muss ich irgendwelche Aufgaben lösen. Meine Pflegeleute meinen das es wichtig ist mich auch geistig auszulasten. Mein Pflegerudel auf 4-Pfoten kümmert sich auch rührend und schaut ständig nach mir und berichtet allerhand Neues aus der Hundewelt.

Na jedenfalls war ich wieder unterwegs und habe sogar eine Stadtführung mitgemacht mit anschließendem Besuch vom Eiscafe.
So was finde ich sehr spannend und sauge alles um mich herum auf wie ein Schwamm. Wobei ich das ganze Geschehen völlig entspannt betrachte. Hauptsache ich kann dabei sein. ;0)
Mit Gehversuchen klappt es leider noch nicht, denn ich habe immer noch Schmerzen am ganzen Körper. Und weil alle meine Beinchen noch ganz schlapp sind habe ich jetzt eine neue Gehhilfe bekommen. Eine die alle vier Pfoten stabilisiert.
Der Tipp stammt von der Physiotherapeutin. Morgen früh um 7 Uhr habe ich wieder ein Date mit ihr. Bestimmt zeigt sie meinen Leuten wieder irgend so einen Kram den die mit mir üben müssen. Uff! Es ist ganz schön anstrengend so krank zu sein.
Wie gut dass ich mich zwischendurch immer wieder ausruhen kann.


Ich finde es total spannend wenn wir im Weinberg unterwegs sind.


So eine Stadtführung ist schon eine "trockenen " Angelegenheit. Vorallem bei bei diesen hochsommerlichen Temperaturen.


Für heute sage ich erst mal Tschüß! Aber ich werde euch auf jeden Fall weiter auf dem Laufenden halten. Versprochen!

Liebe Grüße sendet euch euer Zümi
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Anmeldungsdatum: 05.01.2010
Beiträge: 3214

BeitragVerfasst am: 10.10.2018, 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

Aktuelles vom 28.08.2018

Ich grüße euch ganz herzlich!
Und wisst ihr was?! Für meine Verhältnisse bin ich diese Woche richtig gut drauf. Bei der Physio habe ich gestern zum ersten mal dieses "Kribbel-Ding (wenn ich richtig hingehört habe nennen die Menschen es TENS-Gerät) ohne autschen am Nacken und Rücken geduldet.
Mein Rehaprogramm ist gut gefüllt. Natürlich mit entsprechenden Erholungsphasen zwischendurch. Sonst hätte ich schon gemault. Wuff! Deshalb zeige ich euch auch mal ein Bild von mir im Relaxmodus...



Und nach der Physio bin ich immer so schön "kaputt"...
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Pflegestelle




Anmeldungsdatum: 05.01.2010
Beiträge: 3214

BeitragVerfasst am: 10.10.2018, 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Aktuelles vom 07.09.2018

Da bin ich wieder, euer Zümel. Smilie
Ich habe mal in den Kalender geschaut, denn mittlerweile starte ich mit meinen Pflegeeltern in die gemeinsame elfte Woche. Und sooo gaaaanz langsam werde ich etwas beweglicher. Meine Füßchen sind aber leider immer noch schlapp, vorne mehr als hinten.
ABER ich kann mich schon oft selbstständig in die Platzposition drehen und kann sie einige Zeit halten. Und mein "Wohlfühlgedrehe" (von einer Seite über den Rücken auf die andere Seite) ist längst keine Herausforderung mehr. Es sind kleine Schritte die ich mache, aber alle sind mächtig Stolz auf mich.

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Anmeldungsdatum: 05.01.2010
Beiträge: 3214

BeitragVerfasst am: 10.10.2018, 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

Aktuelles vom 09.10.2018

Hallo liebe Fangemeinde und liebe Spender!
Also ich habe ja wieder was erlebt... Erst musste ich lange Auto fahren, obwohl ich das so gar nicht mag und dann waren wir plötzlich an einem Ort den ich noch nicht kannte. Wie gut dass ich mein Pflegerudel dabei hatte. Die haben mir dann erzählt dass wir im "Urlaub" sind und was Urlaub ist. Ha...ha... ich glaube die haben sich geirrt, denn selbst in diesem vermeintlichen Urlaub musste ich zum Aquatraining.
Das geht jetzt schon seit Juli so und so langsam wachsen mir Schwimmhäute.
Mein Pflegepersonal hat mir das zwar erklärt und um was es dabei die ganze Zeit geht, wie z.B. mich beweglich zu halten und den Muskelabbau zu verlangsamen, dann um Muskelaufbau und weiterhin um Beweglichkeit für die Gelenke und jetzt um Lauftraining und immer noch um Muskelaufbau. Leider ist die Nervenentzündung noch nicht ganz ausgeheilt und ich muss nach wie vor Medikamente nehmen, aber aufgeben ist für mich keine Option.
Und so habe ich brav mitgemacht bei den Bewegungsübungen im Wasser. Zum ersten mal habe ich ein paar Schritte mit der Hinterhand gemacht.




Beim Sonnenbad nach dem Schwimmgedöns...


Und wenn es frisch wurde habe ich mich in mein Zümelmobil eingemummelt...


Euch allen eine gute Zeit und bis ganz bald

Euer Zümi
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Anmeldungsdatum: 05.01.2010
Beiträge: 3214

BeitragVerfasst am: 24.11.2018, 17:26    Titel: Antworten mit Zitat

Aktuelles vom 25.10.2018

Hallo ihr lieben, interessierten Leser,
ich freue mich dass ihr so ausdauernd seid, immer noch in mein Tagebuch schaut und in Gedanken bei mir seid, meine Geschichte auch weiterhin verfolgt.
Aber es gibt wohl auch noch was anderes, wo ihr lesen könnt. Ich meine irgend jemand hätte was von FB gemurmelt. Keine Ahnung was das ist. Ist aber auch egal, das werde ich bestimmt auch noch irgendwann heraus finden. Bin ja schließlich ein cleveres Cockerchen.

Jedenfalls haben die vielen lieben Menschen rund um CoSeNot mir ganz viele eurer Glück- und Genesungswünsche geschickt. Ich muss schon sagen, wir waren beim Lesen hier seeehr gerührt und bedanken uns ganz herzlich dafür!
Aber ich war nicht untätig. Vor lauter Rehaprogramm, Erholungsphasen und Rudelbespassung kommt man ja fast zu nichts anderem. Und was für Ideen meine Menschen um mich herum immer wieder haben glaubt ihr gar nicht.
Ich hatte ja vom Urlaub berichtet und als wir zurück waren hatte sich meine Physiotherapeutin wieder etwas Neues ausgedacht. Und zwar hat sie irgendwoher so ein Teil gezaubert dass sie Erdnuss nennt. Da muss ich drauf „liegen“. Ha, hat sich was mit liegen! Das ist ganz schön anstrengend. Und dann hat sie es auch noch dem heimischen Pflegepersonal gezeigt wie es geht…



Und ich wusste es, dass ich von da an jeden Tag drauf üben muss. JEDEN Tag!
Ich wiederhole mich ja nur ungern, aber ich habe davon gehört dass andere den ganzen Tag im Körbchen schlafen dürfen wenn sie krank sind. Dennoch…psssst…ich verrate euch was. Meine Vorderpfoten werden dadurch wirklich kräftiger. Auf dem Bild hängen sie ja noch etwas schlaff rum.
Und dann hatte ich auch eine Überraschung für meine Pflegefamilie. Vor einer guten Woche (ich habe in meinem Kalender nach geschaut… es war am 17.10.2018) also da habe ICH sie überrascht und zum ersten mal ein paar Schrittchen mit Hilfe vom Pflegeherrchen gemacht.
Zwar mit Hilfe aber immerhin. Ein unbeschreibliches Gefühl nach der langen Zeit und das bestimmt nicht nur für mich. Smilie

Am darauf folgenden Samstag habe ich versucht mich beim Trinken aufzurichten. Ganz zaghaft mit den Vorderpfoten und es hat geklappt. Wieder ein kleiner Anfang.
Na ja, wir waren auch auf einem kleinen Cockertreffen und ich wollte den Kollegen ja schon zeigen dass es ein wenig bergauf geht. Winken



Ich freue mich schon wenn ich weitere Erfolge mit euch teilen kann.
Bis dahin sende ich liebe Grüße
Euer Zümi
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BeitragVerfasst am: 24.11.2018, 17:42    Titel: Antworten mit Zitat

Aktuelles vom 29.10.2018

Und hier bin ich schon wieder, euer Zümi!
Also es ist ja unglaublich was so alles mit mir passiert. Aber seht selbst…

https://youtu.be/zhRX8j-p07y

Das war vor zwo Tagen. Ich habe es einfach versucht und es hat geklappt. Ich konnte von selbst ein paar Schritte laufen, endlich, nach vier Monaten.
Keine Ahnung warum alle um mich rum geheult haben und dennoch glücklich dabei aussahen. Ich hatte ja kurz überlegt die kleinen Stufen hoch zu laufen doch Pflegefrauchen war schneller. Sie hat mir die Entscheidung abgenommen und meinte dass es dafür noch zu früh wäre.
Und es gibt noch etwas was mich an diesem Tag gefreut hat. Am Nachmittag habe ich nach einer kleinen Schnuffelrunde im Garten meinen Bach im Stehen machen können.



Danach war ich ordentlich geschafft und bin sehr zufrieden eingeschlummert…



Wenige Tage später war ich zur Kontrolle beim Neurologen.
Dr. Thilo von Klopmann aus der Tierklinik in Hofheim ist sehr zufrieden mit meiner Entwicklung und freut sich zusammen mit meinem Pflegefrauchen.



Also wenn ihr jemanden braucht... ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt in den neurologischen Händen beim Dr. von Klopmann. Er hat seeeehr schnell gewusst an was ich erkrankt bin und meinem Pflegepersonal wertvolle Hinweise gegeben. Der Medi-Plan ist nur ein kleiner Teil davon.

Es geht bergauf und ich lasse euch weiter teil haben.

Herzliche Grüße sendet euch euer Zümi


Zuletzt bearbeitet von Pflegestelle am 24.11.2018, 18:37, insgesamt einmal bearbeitet
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Pflegestelle




Anmeldungsdatum: 05.01.2010
Beiträge: 3214

BeitragVerfasst am: 24.11.2018, 17:57    Titel: Antworten mit Zitat

Aktuelles vom 04.11.2018

Hallo liebe Fangemeinde,

es ist schon irre das ich mich jetzt endlich nach so vielen Monaten selbst auf meinen 4-Pfoten bewegen kann.
Mein Pflegepersonal ist auch noch am eingewöhnen in der neuen Situation, denn daran dass ich auf einmal neben ihnen stehe oder irgendwo hingehe müssen sie sich auch erst gewöhnen. Smilie

Und mein Stretching übe ich zwischendurch auch allein. Zum besseren Verständnis führe ich es mal in slow motion vor...

https://youtu.be/TZ2QZQHKAF8
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Pflegestelle




Anmeldungsdatum: 05.01.2010
Beiträge: 3214

BeitragVerfasst am: 25.11.2018, 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin´s noch mal euer Zümi. Smilie
Mir geht es von Tag zu Tag besser. Ich muss schon sagen, die Physio und das heimische Rehaprogramm haben Hand in Hand gearbeitet. Ich fühle mich richtig gut. Ich bin froh dass mich alle
über die lange Zeit so beweglich gehalten haben, sonst könnte ich wahrscheinlich noch nicht so gut balancieren. ;0)

https://youtu.be/v02_FVOZjls
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